waldstepperbu.de

Apps allein lösen keine Probleme!

Es werden wieder diverse Apps gehypt, die uns aus der Pandemie raus bringen sollen.

Ich mag diese App-Gläubigkeit nicht. Was gesellschaftlich und politisch nicht funktioniert oder nicht gewollt ist, kann keine App verändern/verbessern.

Warum werden diese Apps nicht gleich quelloffen erstellt, damit sie auf allen Plattformen eingesetzt werden können und alle Menschen sie nutzen können? Es ist wieder so, die Bürger werden indirekt gezwungen ein Google oder Apple Smartphone besitzen zu müssen. Das finde ich übergriffig!

Bei der FSFE habe ich gelesen:
Niemand sollte jemals dazu gezwungen sein, Software zu benutzen, die nicht benutzt, studiert, geteilt und verbessert werden kann. Wir müssen das Recht haben, Technologie derart zu gestalten, dass sie unseren Bedürfnissen gerecht wird.

Das halte ich für sehr wichtig!
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hoergen friendica (via ActivityPub)
@waldstepper ich bin ganz deiner Meinung. Ich vermute, dass der Glaube Apps lösen irgendwas kommt daher, weil viele Menschen Angst vor Verantwortung haben. Schon alleine die Verantwortung für sich selbst macht vielen Menschen Angst. Und da wundert es mich nicht, dass so ein "Ausweg" schnell und gerne genommen wird." Augen zu und durch, wird schon gut gehen".
Andreas vom Zwenkauer See friendica (via ActivityPub)
Leute, Apps sollen und werden keine Probleme lösen.

Apps sollen ein Werkzeug sein um im größeren Zusammenhang Probleme zu vermeiden oder wenigstens zu steuern.

Mit dem Werkzeug "App" könnte man in unserem Katastrophenfall die Bewegung von Menschen erkennen und steuern. Und damit wenigstens versuchen, die wirtschaftliche (und damit letztlich auch die gesundheitliche) Existenz der Menschen aufrecht zu erhalten.
hoergen friendica (via ActivityPub)
@Andreas vom Zwenkauer See UNS ist das schon klar. Es ging ja um die Frage, warum Menschen GLAUBEN, dass Apps Probleme lösen ;) @waldstepper